18. September 2019

  • AKTUELLES

    Forelle, Seesaibling, Zander sterben aus!

    Den Fischen wird es in unseren Gewässern zu warm:

    Die nächste Hiobsbotschaft im Sog des Klimawandels mit zunehmender Hitze und Trockenheit: Der Wildfischbestand in Oberösterreich ist massiv gefährdet. Innerhalb von 40 Jahren ist in weiten Teilen unseres Bundeslandes die Wassertemperatur um zwei Grad angestiegen. Bis 2050 wird ein weiterer Anstieg um rund 2,8 Grad prognostiziert. Das hat verheerende Folgen für die Fische, von denen es vielen Arten schon jetzt in unseren Gewässern zu warm ist. Am meisten betroffen sind zum Beispiel die Bachforelle, der Seesaibling (Bild)und der Zander, deren Lebensraum nicht viel mehr als 20 Grad verträgt. Sie flüchten, wo es geht, quellwärts in kälteres Wasser. In vielen Flußunterläufen findet man daher keine Forellen mehr, ihre natürliche Reproduktion ist dort tot. Das gilt beispielsweise für die Krems, wo heuer 27 Grad gemessen worden sind. Es sind aber nicht nur die höheren Temperaturen, die der Fischwelt in Oberösterreich zusetzen. Nur noch 3,6 Prozent der heimischen Gewässerstrecken weisen einen sehr guten ökologischen Gesamtzustand auf (österreichweit 19 Prozent), nur 9,4 Prozent der Strecken sind noch weitgehend naturbelassen.

  • KOMMENTAR

    Fördertopf trockengelegt

    von Manfred Radmayr

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    Wagenburgen am Linzer Lido sorgten für Ärger

    Die Pläne für einen Stadionbau wurden zwar abgeblasen, am Linzer Pichlingersee ging es in den vergangenen Wochen aber alles andere als ruhig zu. Dafür sorgte ein noch nie dagewesener Ansturm von Roma- und Sinti-Karawanen. Die unangemeldeten Gäste errichteten zum Ärger der Badegäste und Touristen im Grünen und auf den Parkplätzen große Wohnwagenburgen, obwohl hier das Campieren verboten ist.

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    5 „L“, um geistig lange fit zu bleiben

  • FREIZEIT

    Ansfelden lockt Bogenschützen

  • FREIZEIT

    Linz: Die „etwas andere“ Musikschule lädt ein